Korrektur mit transparenten Schienen: Invisalign® setzt immer wieder neue Maßstäbe

Madeline

Wer hätte noch vor 15 Jahren gedacht, dass heute so viele Menschen ihre Zähne mit transparenten Schienen korrigieren lassen können – sogar bei komplexen Fehlstellungen? Das US-Unternehmen Align Technology hat mit Invisalign® entscheidend zu dieser Entwicklung beigetragen. Und ist mit der neuen Planungssoftware G6 ClinCheck® Pro 3 D Control einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft gegangen.

Von der Gummischiene zum transparenten Retainer.
1945 präsentierte Dr. Harold Kesling in den USA erstmals Schienen aus Gummi, mit denen er nach einer kieferorthopädischen Behandlung kleinere Lücken zwischen den Zähnen schloss. Fast 20 Jahre später kamen die ersten Schienen aus Plastikguss auf den Markt, Anfang der 1990er Jahre die nach ihrem japanischen Erfinder benannten Osamu-Retainer – die Verbindung aus einer weichen und einer harten Kunststoffschicht. Wegen der anspruchsvollen Herstellung konnten sie sich allerdings nicht durchsetzen.

Elastopositioner

Deutlich erfolgreicher waren kurz darauf die „Essix“-Retainer des Amerikaners J. J. Sheridan zur Stabilisierung der Frontzähne nach der Behandlung. Er verwendete nicht nur festeres Kunststoffmaterial, sondern formte auch mit unterschiedlichen Zangen Druckpunkte, um die Zähne gezielter bewegen zu können.

Das High-Tech-Produkt: Invisalign®.
Etwa zur gleichen Zeit – 1993 – hatte in den USA der BWL-Student Zia Chisthi gerade seine kieferorthopädische Behandlung abgeschlossen. Da er seine Retainer-Schienen nicht konsequent trug, verschoben sich seine Zähne wieder. Als er die Retainer „nachträglich“ regelmäßig einsetzte, stellte er fest, dass sich die Zähne wieder in die Idealposition bewegten. Das brachte ihn auf eine Idee: Warum nicht mit immer neuen, leicht veränderten Schienen die Zahnposition nach und nach verändern? Und das mit einem computergestützten Verfahren?

2Schienen_kleinGedacht, getan. 1997 gründete Chisthi mit einer Kommilitonin Kelsey Wirth das Start-up Align Technology. Es dauerte noch einige Jahre, bis sich das Produkt Invisalign® (von invisible = unsichtbar und align = in eine Linie bringen) auch in Deutschland durchgesetzt hatte. Das ist vor allem den Professoren und Kieferorthopäden zu verdanken, die Erfahrungen mit der Technologie gesammelt und sie mit der Fachwelt geteilt haben. Aus der ursprünglichen Idee, das Behandlungsergebnis mit Hilfe dünner Schienen zu dauerhaft zu stabilisieren, hat Align Technology eine High-Tech-Korrekturmethode entwickelt und so die Kieferorthopädie revolutioniert.

Invisalign® macht den Unterschied.
Doch was hat Invisalign® anderen transparenten Zahnschienen voraus, von denen es mittlerweile recht viele gibt? Ob Smart Moves, Clear Aligner, OrthoCaps, Alphalign oder die Harmonieschiene: Damit können nur kleinere Fehlstellungen behandelt werden, z.B. schiefe Frontzähne, Engstände, Lücken oder gekippte Zähne. Es müssen immer wieder neue Abdrücke genommen werden, an denen ein Zahntechniker die nächste Veränderung der Zahnstellung am Gipsmodell mit Wachs simuliert, um dann die neue Schiene anzufertigen.

SSW_ClinCheck_Pro2

Mit Invisalign® lassen sich auch komplexe Fehlstellungen korrigieren, denn die ausgefeilte Technologie ist sehr viel präziser und effektiver. Die Behandlung erfolgt auf Basis der Planung des Kieferorthopäden mit Hilfe einer innovativen Software: Invisalign G6 ClinCheck® Pro 3 D. So kann Dr. Seeger-Walter die notwendigen Veränderungen der Zahnposition am Bildschirm in Echtzeit sehen, beurteilen und gleich optimieren. Das Schöne für sie (und für die Patienten!): So hat sie die Möglichkeit, ihre jahrelange Erfahrung unmittelbar einzubringen und die einzelnen Behandlungsschritte äußerst exakt zu planen – das A und O für ein perfektes Ergebnis.

Eine überlegene Behandlungsmethode
Per E-Mail tauscht sich Dr. Seeger-Walter mit dem Techniker bei Align Technology aus, der an der Planung arbeitet. Dann fertigt Align Technology nach den Computerdaten mit höchster Präzision eine Serie von transparenten Zahnschienen an, und zwar aus einem besonders hochwertigen, widerstandsfähigen Material. Nun kann die Behandlung beginnen; übrigens schneller als früher, da die Planungsphase dank ClinCheck® Pro 3 D kürzer geworden ist.

In einer wissenschaftlichen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Kieferorthopädie hat Prof. Gernot Göz die Therapie mit Invisalign® als absolut durchdacht und vielseitig anwendbar beurteilt. Es wurde auch betont: Die Behandlung mit diesen Alignern ist anderen Methoden überlegen – doch dabei spielen die Erfahrung und das Können des Kieferorthopäden eine entscheidende Rolle. Dr. Seeger-Walter war von Invisalign® schon früh überzeugt und hat bereits 475 Behandlungen erfolgreich durchgeführt. Dafür steht ihr Invisalign® Platin Status, den sie durch ihre große Erfahrung mit der Methode erreicht hat.

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