Invisalign®: Zahntechnik 4.0

ZahntechnikerDie Herstellung einer Zahnspange war früher vor allem Handarbeit. Dr. Seeger-Walter überlegte sich zunächst, wie sie eine Zahnfehlstellung kieferorthopädisch korrigieren wollte. Das Ergebnis hatte sie im Kopf, die Behandlungsschritte entwickelte sie aufgrund ihrer Erfahrung. Dann machte sie handschriftlich einen Plan und eine Zeichnung für den Zahntechniker, der die Spange entsprechend anfertigte.

Er baute Zahnspangen aus unterschiedlichen Materialien mit der Hand, fertigte nach, änderte, passte an, baute erneut, bog, schliff und feilte – bis die Zahnspange dem ärztlichen Plan entsprach. Und dann waren oft noch Änderungen, Anpassungen oder gar die Anfertigung einer ganz neuen Spange notwendig.

Willkommen im 21. Jahrhundert

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Heute sieht der Ablauf völlig anders aus. Das Wichtigste ist natürlich gleich geblieben: Dr. Seeger-Walter entwickelt nach wie vor den Behandlungsplan auf der Basis ihres Wissens und ihrer Erfahrung. Aber die Umsetzung ist bei Invisalign® dank neuester Computer-Technologie viel präziser und außerdem mit weniger Aufwand und mehr Komfort für die Patienten verbunden.

So ist der oft unangenehme Zahnabdruck unnötig, denn die Zähne werden gescannt. Auf diese Weise lassen sich Ober- und Unterkiefer exakt vermessen und die Zähne können mit Hilfe der  hochentwickelten ClinCheck®-Software virtuell einzeln in alle Richtungen bewegt werden.

Das heißt: Dr. Seeger-Walter sieht das Ergebnis von Anfang an auf dem Bildschirm und kann für ihren Behandlungsplan verschiedene Möglichkeiten durchspielen – um dann den medizinisch besten und für den Patienten optimalen Behandlungsverlauf festzulegen.

Mit ClinCheck®-Expertise zum Erfolg

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Hier kommt die enge Zusammenarbeit mit dem „Digital-Zahntechnikermeister“ ins Spiel, denn bei Invisalign®-Schienen geht es nicht um Handarbeit, sondern um das technologische Know-how, mit dem Dr. Seeger-Walters kieferorthopädische Planung in Daten umgesetzt wird. Auf dieser Basis können die Invisalign®-Programmierer in Puerto Rico dann die Schienen ganz exakt virtuell aufbauen und herstellen.

Alle Beteiligten nutzen die gleiche Oberfläche im ClinCheck®-Programm, und jeder bringt sein spezielles Fachwissen ein. So lässt sich ein medizinisch und technisch einwandfreies Ergebnis erzielen. In dieser Phase arbeitet Dr. Seeger-Walter eng mit dem Zahntechniker zusammen. Nachdem sie die Daten zur Erstellung der Schienen freigegeben hat, kann die Produktion beginnen.

Ein Zahntechniker ist also auch bei der Invisalign®-Behandlung von zentraler Bedeutung – nur arbeitet er völlig anders, als es früher der Fall war. In Zukunft könnte vielleicht ein 3D-Drucker die Herstellung der Zahnschienen direkt in der Praxis übernehmen … aber das ist eine andere Geschichte.

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